Europa: Steigende Strompreise im Rahmen von Stromabnahmeverträgen und starke Marktnachfrage
Angesichts der sich zuspitzenden Energiekrise in Europa sind die Strompreise für erneuerbare Energien im Rahmen von Stromabnahmeverträgen (PPA) drei Quartale in Folge gestiegen, mit einem kumulierten Anstieg von 17,4 % seit März. Projektentwickler erzielen relativ hohe Gewinnmargen, und die Akzeptanz der Komponentenpreise auf dem europäischen Markt nimmt stetig zu.

Französischer Markt: Die neu installierten PV-Leistungen erreichten 2021 2,8 GW, die kumulierte installierte Leistung beträgt 13,99 GW. Für 2022 werden 2,55 GW Neuinstallationen erwartet.
Deutscher Markt: Die neu installierte Photovoltaikleistung erreichte 2021 5,26 GW, verglichen mit 4,88 GW im Jahr 2020, was einem Wachstum von 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das gesamte Ausschreibungsvolumen für Photovoltaikprojekte in Deutschland beträgt 2022 6 GW, davon 3,6 GW für Großprojekte und 2,3 GW für Dachprojekte. Deutschland plant zudem, sein Ziel einer 100%igen Versorgung mit erneuerbarer Energie bis 2035 vorzeitig zu erreichen. Die durchschnittliche jährliche Neuinstallationsleistung von Solaranlagen soll von 6,5 GW im Jahr 2022 auf 20 GW im Jahr 2028 steigen.
Britischer Markt: Die neu installierte Photovoltaikleistung erreichte 2021 730 MW, wobei die Entwicklung subventionsfreier Dachsolaranlagen mit 369 MW einen positiven Anteil von über 50 % ausmachte. Ende Dezember 2021 betrug die kumulierte installierte Solarkapazität in Großbritannien 14,6 GW, wobei Dachprojekte 5 GW überstiegen. Großbritannien plant, ab 2023 jährlich Ausschreibungen für erneuerbare Energien durchzuführen.

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