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Solarstromerzeugung an der Börse in Europa im ersten Halbjahr 2025

10.07.2025

Laut Zahlen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) erzeugten viele europäische Länder in der ersten Hälfte des Jahres 2025 Rekordmengen an Solarenergie.

Deutschland war Vorreiter: Dort speisten PV-Anlagen insgesamt 40 TWh in das Netz ein, 30 % mehr als die 30,7 TWh im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Auch in anderen europäischen Ländern wurden im ersten Halbjahr deutliche Zuwächse bei der PV-Stromerzeugung verzeichnet: In Frankreich trugen PV-Anlagen im ersten Halbjahr 2025 15,1 TWh bei, verglichen mit 11,3 TWh im gleichen Zeitraum des Vorjahres; Dänemark erreichte 2,3 TWh gegenüber 2,0 TWh im Vorjahr; und Polen steigerte seine Einspeisung von Solarstrom von 8,8 TWh im ersten Halbjahr 2024 auf 10,3 TWh im ersten Halbjahr 2025.

Trotz des gestiegenen Beitrags der Solarenergie zur öffentlichen Nettostromerzeugung in ganz Europa sank der Gesamtbeitrag der erneuerbaren Energien von 358,1 TWh im ersten Halbjahr 2024 auf 344,4 TWh im ersten Halbjahr 2025, was vor allem auf den rückläufigen Beitrag der Windenergie zurückzuführen ist.

In Deutschland beispielsweise sank der Beitrag der Windkraft von 73,4 TWh im Jahr 2024 auf 60,3 TWh im Jahr 2025, was einem Anteil von 31,6 % an der öffentlichen Nettostromerzeugung entspricht.

„Das sind rund sechs Prozentpunkte weniger als 2024, einfach weil es weniger Wind gab als im Vorjahr“, sagte Professor Bruno Burger, leitender Wissenschaftler bei Energy Charts am Fraunhofer ISE. „Der Anstieg der Solarstromerzeugung konnte dies nur teilweise kompensieren.“

Insgesamt lag der Anteil erneuerbarer Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland bei 60,9 %, gegenüber 65,1 % im ersten Halbjahr 2024.

Die Auswertung basiert auf Daten der Plattform energy-charts.info.

Auszug aus dem Artikel, Urheberrechtsverletzungshinweis entfernt.