EU plant Installation von Solaranlagen auf allen Neubauten
Laut einem von der Financial Times zitierten Dokument mit dem Titel „RepowerEU“ strebt die Europäische Kommission an, dass bis 2030 die Hälfte des Energiebedarfs der EU aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird. Eine der Empfehlungen dieses Plans lautet, „eine Verpflichtung zur Installation von Solaranlagen auf den Dächern aller Neubauten und aller bestehenden Gebäude mit einer Energieeffizienzklasse von D oder besser (dem höchsten Energieverbraucher) einzuführen“.
Der Bericht „EU Solar Market Outlook 2021-2025“ von SolarPower Europe zeigt, dass die neu installierte, ans Netz angeschlossene PV-Leistung in der EU im Jahr 2021 25,9 GW erreichte, ein Anstieg um 34 % gegenüber 19,3 GW im Jahr 2020. Damit wurde der bisherige Zehnjahreshöchstwert von 21,4 GW übertroffen.
Laut TaiyangNews hat die Europäische Kommission (EK) kürzlich ihren mit Spannung erwarteten „EU-Plan für erneuerbare Energien“ (REPowerEU-Plan) vorgestellt und ihr Ziel für erneuerbare Energien im Rahmen des „Fit für 55 (FF55)“-Pakets von bisher 40 % auf 45 % bis 2030 angehoben.
Auf Grundlage des REPowerEU-Plans strebt die EU bis 2025 eine netzgekoppelte Photovoltaik-Kapazität von über 320 GW an und will diese bis 2030 auf 600 GW ausbauen.
Gleichzeitig hat die EU beschlossen, die Installation von Photovoltaikanlagen in allen neuen öffentlichen und gewerblichen Gebäuden mit einer Geschossfläche von mehr als 250 Quadratmetern ab 2026 und in allen neuen Wohngebäuden ab 2029 gesetzlich vorzuschreiben. Für bestehende öffentliche und gewerbliche Gebäude mit einer Geschossfläche von mehr als 250 Quadratmetern wird die Installation von Photovoltaikanlagen ab 2027 verpflichtend sein.
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