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Photovoltaikanlagen sind eine Investitionsentscheidung, die Sie nicht bereuen werden.

15.10.2024

„Für die jährlichen Gesamtsystemkosten berücksichtigen wir die jährlichen Investitionen, die fixen Betriebskosten für die Instandhaltung und die jährlichen variablen Betriebskosten“, erklärten sie und wiesen darauf hin, dass eine breite Palette von Haushaltstypen berücksichtigt wurde. „Ein Dreipersonenhaushalt in einem Gebäudebestand, der zwischen 1979 und 1990 errichtet wurde, dient in der gesamten Ergebnisanalyse als Referenz.“

Die Analyse ergab, dass der geplante schrittweise Rückgang der Einspeisevergütungen von 2020 bis 2021 der Hauptgrund für die sinkenden Einsparungen durch Photovoltaikanlagen war. Im Jahr 2022 führten die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste Energiekrise und die damit verbundenen hohen Strompreise zwar zu höheren Einsparungen für diejenigen, die sich für die Installation einer Photovoltaikanlage entschieden hatten, diese Einsparungen wurden jedoch aufgrund gestiegener Modulpreise weiter reduziert.

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„Der rückläufige Trend kehrt sich 2023 für alle Haushalte um, obwohl die Investitionskosten weiterhin hoch bleiben“, erklärte die Gruppe. „Der Anstieg lässt sich durch höhere Strompreise und die ab 2023 geltende Mehrwertsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen erklären, die von der Bundesregierung eingeführt wird. Zudem erhöht die Abschaffung der Regelung, die die Einspeisung von Photovoltaikstrom auf 70 % der Nennleistung beschränkte, die Einspeisevergütung.“

Das Forschungsteam hob hervor, dass der durchschnittliche Tagespreis am Strommarkt zwischen 2019 und 2022 von 62,7 € (69,8 $)/MWh auf 322 €/MWh gestiegen ist. Daraufhin führte die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise ein. So wurden beispielsweise im Jahr 2023 Festpreise von 0,40 €/kWh für Strom und 0,12 €/kWh für Erdgas für 80 % des Vorjahresbedarfs festgelegt.

Die Analyse ergab, dass PV-Anlagen im untersuchten Zeitraum wirtschaftlich vorteilhaft waren.

Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl der Bewohner entscheidend für die Höhe der Einsparungen eines PV-Anlagenbesitzers ist. So spart ein Zweipersonenhaushalt jährlich 59–123 € weniger als ein Dreipersonenhaushalt, während ein Vierpersonenhaushalt 65–135 € mehr spart als ein Dreipersonenhaushalt.

Die Forscher stellten außerdem fest, dass die Installation einer Batterie zwar die Besitzer von PV-Anlagen unabhängiger vom Stromnetz und weniger anfällig für plötzliche Preiserhöhungen machen könnte, die Rentabilität von Solar-Plus-Speicher-Lösungen aber bisher begrenzt bleibt.

„Die Prognose für 2030 deutet darauf hin, dass ein 9,4-kWh-HSS in Kombination mit Photovoltaik wirtschaftlich immer weniger attraktiv sein wird als ein herkömmlicher Haushalt mit fossilen Brennstoffen“, erklärten sie weiter. „Obwohl die Investitionskosten für HSS bis 2030 voraussichtlich deutlich sinken werden, werden auch die Strompreise voraussichtlich zurückgehen.“

„Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass sich das Bild bis 2030 deutlich verändern wird“, so das Fazit der Wissenschaftler. „Die Kosteneinsparungen und Emissionsreduzierungen durch Photovoltaikanlagen werden voraussichtlich mit der fortschreitenden Dekarbonisierung des öffentlichen Stromnetzes abnehmen. Daher sollte in den kommenden Jahren eine Neubewertung der Vergütungsmechanismen sorgfältig geprüft werden, um ein stetiges Wachstum der Photovoltaik im Wohnbereich zu gewährleisten.“

Auszug aus dem Artikel, Urheberrechtsverletzungshinweis entfernt.