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Rekordverdächtig! Die EU hat 2021 25,9 GW neue netzgekoppelte Photovoltaik-Kapazität installiert.

04.01.2022

Der aktuelle Bericht von SolarPower Europe mit dem Titel „Ausblick auf den EU-Solarmarkt 2021–2025“ zeigt, dass 2021 ein weiteres Rekordjahr für die europäische Solarbranche war. Schätzungen zufolge wurden 2021 in der EU 25,9 GW neuer Photovoltaik-Leistung ans Netz angeschlossen – ein Anstieg um 34 % gegenüber 19,3 GW im Jahr 2020 und ein neuer Rekord, der den bisherigen Zehnjahresrekord von 21,4 GW übertrifft.


Der Bericht prognostiziert ein weiterhin starkes Wachstum der europäischen Solarenergie. Er geht davon aus, dass die zusätzlich installierte Kapazität in Europa im Jahr 2022 30 GW erreichen wird, bis 2025 die kumulierte Kapazität 327,6 GW und bis 2030 672 GW betragen wird, was bedeutet, dass sich die Solarenergie in der EU innerhalb von vier Jahren verdoppeln wird.


Aluminium-Montagesystem


Auf nationaler Ebene erreichten 2021 zwei neue Länder den Status eines GW-basierten Systems: Griechenland kehrte in die Liste zurück und Dänemark trat ihr erstmals bei. Mit diesen Neuzugängen erhöht sich die Mitgliederzahl des GW-Clubs auf sieben, und es wird erwartet, dass diese Gruppe bis 2025 auf zwölf anwachsen wird.


Deutschland ist weiterhin führend bei der installierten Gesamtleistung und wird voraussichtlich bis Ende 2021 5,3 GW erreichen. Überraschenderweise hat die installierte Leistung pro Kopf in den Niederlanden diejenige Deutschlands übertroffen und 765 W pro Kopf erreicht, ein Anstieg von 42 % gegenüber 2020.


Der Bericht enthält außerdem eine aktualisierte Fortschrittsanalyse der nationalen Energie- und Klimapläne (NEKP) der EU-Mitgliedstaaten aus dem Vorjahr. Demnach werden alle EU-Mitgliedstaaten ihre nationalen Solarenergieziele voraussichtlich bis 2030 oder früher erreichen. Besonders hervorzuheben ist, dass Estland und Lettland ihre Solarenergieziele für 2030 bereits erreicht haben, während Polen, Irland und Schweden ihre Ziele bis 2022 erreichen werden.


Auszug aus dem Artikel, Urheberrechtsverletzungshinweis entfernt.