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Bloomberg: Weltweite PV-Installationen werden 2022 um 30 % wachsen

02.08.2022

Rob Barnett, leitender Analyst für saubere Energie bei Bloomberg, prognostizierte kürzlich einen Anstieg der weltweiten Photovoltaik-Installationen um 30 % in diesem Jahr, was das globale Wachstum der Solarenergie auf ein neues Rekordniveau heben dürfte. Die weltweite installierte Photovoltaik-Kapazität liegt bei fast 1 Terawatt und markiert damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende. Es wird erwartet, dass die Photovoltaik-Installationen in diesem Jahr 250 Gigawatt erreichen werden.


Im Jahr 2022 wird China voraussichtlich über eine installierte Photovoltaik-Leistung von rund 108 Gigawatt verfügen. China ist mit 323 Gigawatt Photovoltaik- und 338 Gigawatt Windkraftanlagen das Land mit den weltweit größten Investitionen in erneuerbare Energien.


Aluminium-Solarmontagesystem


Auch in den USA hat der Anteil erneuerbarer Energien einen historischen Höchststand erreicht: Im April lag der Anteil der Stromerzeugung aus Solar- und Windkraftanlagen bei 28 %. „Der Solarboom steht erst am Anfang, und wir sehen enorme Wachstumschancen für alle Unternehmen entlang der solaren Wertschöpfungskette“, so Barnett.


Klimaziele sind einer der Hauptgründe für die hohe Nachfrage nach Solarenergie, aber Rob Barnett wies auch darauf hin, dass es noch eine weitere Kraft gibt, die die kurzfristige Nachfrage beschleunigt – die gestiegene Nachfrage nach sauberer Energie, insbesondere in Europa, aufgrund steigender Energiekosten.


Die Kosten für Photovoltaik sinken kontinuierlich und erhöhen damit ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Öl. Die Ölpreise stiegen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine sprunghaft an. Laut einem aktuellen Bericht der US-Energiebehörde (EIA) über Komponentenlieferungen ist das Liefervolumen von Solarkomponenten in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen – von 4,88 US-Dollar pro Watt im Jahr 2000 auf 0,34 US-Dollar pro Watt im Jahr 2021.


Barnett geht davon aus, dass die Nachfrage nach Solarenergie auch dann weiter steigen wird, wenn die Öl- und Erdgaspreise sinken.


Auszug aus dem Artikel, Urheberrechtsverletzungshinweis entfernt.