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Deutschland plant, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf 150 GW zu erhöhen.

02.06.2021

Laut einem Gesetzentwurf plant die deutsche Regierung im Rahmen ihres Klimaschutzplans die beschleunigte Entwicklung der Wind- und Solarenergie.

Aus dem Gesetzentwurf geht hervor, dass Deutschland plant, die installierte Leistung der Onshore-Windenergie bis 2030 von dem bisherigen Ziel von 71 GW auf 95 GW zu erhöhen und die installierte Leistung der Solarenergie von 100 GW auf 150 GW zu steigern.

Darüber hinaus plant die Bundesregierung, im nächsten Jahr rund 7,8 Milliarden Euro (9,5 Milliarden US-Dollar) für ihren Klimaschutzplan bereitzustellen, von denen 2,5 Milliarden Euro für … vorgesehen sind.

30.000 Euro sind für Gebäudesanierungen vorgesehen, und 1,8 Milliarden Euro werden für Kaufzuschüsse für Elektrofahrzeuge bereitgestellt. Im Rahmen dieses Plans will die Bundesregierung zudem Transformationsprozesse in der Industrie, beispielsweise in der Stahl- oder Zementproduktion, zur Reduzierung von Kohlendioxidemissionen massiv unterstützen. Diese Ausgabenzusagen müssen jedoch nach der Bundestagswahl im September noch bestätigt werden.

Anfang dieses Monats hat das deutsche Kabinett ein neues Klimaschutzgesetz verabschiedet, das ehrgeizigere Ziele zur Emissionsreduzierung festlegt. Ziel ist es, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen und die deutschen Kohlenstoffemissionen bis 2030 um 65 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken – mehr als das bisherige Reduktionsziel von 55 %.

Die Daten zeigen, dass Deutschland im Jahr 2020 über eine installierte Onshore-Windkraftkapazität von 54,4 GW und eine installierte Solarenergiekapazität von 52 GW verfügte.