Griechenland hat den höchsten Anteil an der Photovoltaik-Stromerzeugung in Europa.
Griechenland hat dank seiner einzigartigen Lichtverhältnisse den höchsten Anteil an Photovoltaik-Stromerzeugung in Europa. In den letzten Jahren hat die griechische Regierung die Photovoltaik-Technologie aktiv als Schlüsselfaktor für die beschleunigte Entwicklung neuer Energiesysteme gefördert. Laut einer im Februar dieses Jahres veröffentlichten Studie des griechischen Photovoltaik-Unternehmensverbands (Helapco) zeigt die Datenanalyse, dass die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Griechenland im Jahr 2023 mit bis zu 1,59 Gigawatt einen Rekordwert erreichen und 74 Prozent der neuen Energieerzeugung des Jahres ausmachen wird. Aktuell beträgt die national installierte Photovoltaik-Leistung in Griechenland 7,1 GW und deckt damit 18,4 Prozent des Strombedarfs des Landes.
Es ist erwähnenswert, dass die griechische Photovoltaik-Stromerzeugung in Europa und sogar weltweit herausragend ist. Im vergangenen Jahr deckte die PV-Stromerzeugung in Griechenland ganze 18,4 Prozent der inländischen Stromerzeugung ab und lag damit an erster Stelle in Europa. Sie übertraf den EU-Durchschnitt (8,6 Prozent) und den globalen Durchschnitt (5,4 Prozent) deutlich. Bis Ende 2023 wurden in ganz Griechenland 72.500 Photovoltaik-Anlagen (PV) aller Größen und Technologien installiert, und diese Zahl steigt weiterhin rasant. Darüber hinaus hat sich die PV-Technologie zu einer der kostengünstigsten Technologien zur Stromerzeugung entwickelt, da die Kosten für PV-Module seit 2009 um 90 Prozent gesunken sind.

Dank der starken Unterstützung der Regierung hat die rasante Entwicklung der Photovoltaik-Technologie in Griechenland bemerkenswerte Erfolge erzielt. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die griechischen Investitionen in neue Photovoltaik-Projekte auf 1,11 Milliarden Euro, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dadurch wurden 15.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Gleichzeitig begann Griechenland mit dem Bau des größten Solarkraftwerks im östlichen Mittelmeerraum. Mit einer Gesamtinvestition von 130 Millionen Euro kann das Kraftwerk die Kohlendioxidemissionen um mehr als 300.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Premierminister Mitsotakis erklärte bei der Einweihung der neuen Anlage, Griechenland sei fest entschlossen, eine führende Rolle im Bereich der erneuerbaren Energien einzunehmen.
Darüber hinaus fördert Griechenland aktiv Solarenergie für die breite Bevölkerung. Seit Mai 2023 bietet das Energieministerium ein subventioniertes Programm für Dach-Photovoltaikanlagen an, das online für berechtigte Stadtbewohner und Landwirte zugänglich ist und über ein Fördervolumen von insgesamt 238 Millionen Euro verfügt. Ziel des Programms ist es, die Kosten für Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen für Stromkunden zu senken und den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, Strom eigenständig für die Erzeugung und Speicherung von Ökostrom zu nutzen. Teilnehmer können Photovoltaikanlagen auf Dächern, Vordächern, Terrassen, Fassaden, Markisen und Pergolen von Gebäuden sowie auf landwirtschaftlichen Flächen und im Freiland installieren.
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